Die Entstehungsgeschichte des Programm Ahnenverwaltung 
Die Entwicklung eines Programms zur Ahnenverwaltung stammt von meinem Onkel, der schon ca. 10 Generationen unserer Vorfahren erforscht hat und die Ergebnisse der Forschung nun auch mit einem Computer verwalten und auswerten wollte. So kam er eines Tages zu mir und sagte: „Du kannst doch Programme schreiben, dann schreibe mal ein Programm, das unsere Vorfahren verwalten kann."

Einige Monate später lernte ich das Programmieren unter Windows mit Datenbanken. So entstand die Idee, dieses Programm mit Datenbanken zu entwickeln. Nach zwei Jahren nächtlichen Programmieren und Testens entstand nach und nach die Version 1.2 des Programm Ahnenverwaltung. Da mein Onkel immer wieder neue Ideen für Erweiterungen hat, wird es auch nicht die letzte Version sein. Das Programm wurde auf einem Rechner mit 80386 25 MHz / 80486 40 MHz entwickelt im Grafikmodus 800x600 Bildpunkte mit kleinem Bildschirmfont.Es basiert auf 15 dbase III+ kompatiblen Datenbanken, 6 weiteren Indexdateien und einer Bilddatei.

Anfang 1993 habe ich dann eine Shareware-Version des Programms an einige Shareware-Vertreiber geschickt. Die Beschränkung der Shareware ist 26 Personen, die Vollversion verwaltet 1026 Personen. Zu der Shareware Version 1.2 hat Herr Marco Kratzenberg ein Buch geschrieben, das vom SYSTEHMA Verlag im August 93 verlegt wurde. Im Laufe des Jahres 1993 wurden mir einige Fehler der Programmversion 1.2 von Kunden gemeldet, die mir und meinem Onkel nicht aufgefallen sind. So entstand die Version 1.3, die bisher von ca. 210 Kunden eingesetzt wird.

Anfang 1994 wurde von der Firma Computer Assosiates ein Update des von mir verwendeten Compilers DBFast auf den Markt gebracht. Dadurch mußte ich große Teile des Programmcodes der Version 1.3 anpassen was sehr zeitaufwendig war. Weiterhin gab es Probleme bei den Auswahllisten, bei sehr großen Datenbankbeständen, die behoben werden mußten. So entstanden die Versionen 1.5 und 1995 die Version 1.7.

Mit dem Erscheinen von Windows 95 entschied die Firma Computer Assosiates den Compiler DBFast´nicht nach Win95 zu portieren. Ich habe 1996 einige Versuche unternommen mein Programm nach VisualBasic zu übertragen, dies ist allerding mit DBase III+ Datenbanken sehr aufwendig. Da der Compiler DBFast´aber immer noch gut unter Windows 95 läuft und die Programme sogar unter Windows NT lauffähig und sehr schnell sind werde ich das Programm weiter unter DBFast entwickeln.